Die Entwicklung der Bonner Werkstätten
- Mai 1963
- Eröffnung der Beschützenden Werkstatt der Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind Bonn e.V. in Bonn-Graurheindorf, An der Rheindorfer Burg, mit einem Verpackungsbereich.
- Juni 1963
- Bildung der Gartengruppe am selben Standort mit insgesamt 24 Plätzen.
- Juli 1966
- Eröffnung einer Zweigstelle in Bonn-Dottendorf, Stefanstraße, mit 30 Plätzen, das Arbeitsangebot wird erweitert um Postversand und Metallarbeiten.
- Januar 1967
- Umzug aller Bereiche der Beschützenden Werkstatt nach Bonn-Graurheindorf, Margarethenplatz.
- November 1968
- Eröffnung der Anlernwerkstatt in Bonn-Graurheindorf, An der Rheindorfer Burg, mit 36 Plätzen. Vorbereitend war in der Beschützenden Werkstatt bereits im Sommer 1967 eine Anlerngruppe eingerichtet worden.
- August 1973
- Eröffnung der Berufsbildungsstätte in Bonn, Württembergerstrasse.
- November 1974
- Gründung der "Werkstätte für Behinderte, Lebenshilfe Bonn, Gemeinnützige GmbH" mit den Einrichtungen Werkstätte für Behinderte, Wohnheim Luise-Mittermaier-Haus, Ausbildungswerkstatt, Berufsbildungsstätte.
- Januar 1975
- Inbetriebnahme der neuerbauten Werkstätte für Behinderte in Bornheim-Hersel, Allerstrasse 43 mit 240 Plätzen und den Bereichen Holz, Metall, Druckerei, Montage, Verpackung.
- September 1975
- Befristete Anerkennung als Werkstatt für Behinderte nach § 50 Abs. I Schwerbehindertengesetz durch die Bundesanstalt für Arbeit. Damit verbunden ist die Anmeldung der behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Sozialversicherung Behinderter in Geschützen Einrichtungen (SVB).
- November 1975
- Einrichtung der Fördergruppe für Schwerbehinderte in Bornheim-Hersel.
- Februar 1978
- Der Elternbeirat nimmt seine Tätigkeit auf.
- September 1978
- Die Berufsbildungsstätte wird aufgelöst. In diesen Räumen wird das Werk 2 als Behindertenwerkstatt Bonn, Württembergerstrasse eröffnet.
- Januar 1979
- Die begleitenden Dienste werden um den Aufgabenbereich Sport/ Gymnastik erweitert.
- August 1979
- Übergabe der Ausbildungswerkstatt an die Stadt Bonn als Werkstufe der Königin Juliana Schule, Bonn Graurheindorf, An der Rheindorfer Burg. Einrichtung eines Arbeitstrainingsbereiches in Werk 1, Hersel.
- November 1982
- Endgültige Anerkennung als Werkstatt für Behinderte durch die Bundesanstalt für Arbeit.
- Dezember 1982
- Der Werkstattrat nimmt seine Tätigkeit auf.
- Dezember 1983
- Erweiterung Werk 1 Hersel um 40 Plätze auf 280 Plätze.
- Dezember 1984
- Übergabe des Wohnheimes "Luise-Mittermaier-Haus" an die Lebenshilfe für geistig Behinderte Bonn e.V.
- September 1987
- Umbenennung der "Werkstätte für Behinderte, Lebenshilfe Bonn, Gemeinnützige GmbH" in "Bonner Werkstätten Lebenshilfe Bonn, Gemeinnützige GmbH".
- Januar 1988
- Inbetriebnahme von Werk 2 in Bonn-Beuel, Röhfeldstrasse 5 mit 250 Plätzen mit den Bereichen Metall, Montage, Verpackung Großküche, Förderbereich, Zentraler Arbeitstrainingsbereich. Schließung des Zweigwerkes Bonn, Württembergerstrasse.
- April 1988
- Inbetriebnahme des 2. Gartenbaubetriebes in Bonn-Dransdorf, Haberstrasse 9 mit 20 Plätzen. Inbetriebnahme des ehemaligen Zweigwerkes Württembergerstrasse als Werkstatt für Psychisch Behinderte mit 36 Plätzen.
- Dezember 1991
- Übergabe der Werkstatt für Psychisch Behinderte an den Bonner Verein gemeindenahe Psychiatrie.
- Januar 1992
- Einrichtung der Abteilung Bürodienste mit EDV in Werk 2.
- Januar 1993
- Einrichtung der Abteilung Näherei in Werk 2.
- Oktober 1993
- Erweiterung des Gartenbaubetriebes Bonn-Dransdorf um 25 Plätze auf 45 Plätze.
- April 1994
- Erweiterung Werk 2, Bonn-Beuel um 80 Plätze auf 330 Plätze.
- September 1994
- Einrichtung der Abteilung Elektro-/ Elektronikmontage in Werk 1. Schließung der Zweigstelle des Gartenbaubetriebes in Bonn-Graurheindorf.
- September 1995
- Nach 20-jähriger Tätigkeit erhalten die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Erwerbsunfähigkeitsrente nach dem Sozialversicherungsgesetz für Behinderte.
- Oktober 1995
- Erweiterung von Werk 1, Hersel um 60 Plätze für Schwerbehinderte auf 340 Plätze. Errichtung eines Lagers und eines Schulungsraumes.
- Januar 1996
- Die Begleitenden Dienste werden um den Heilpädagogischen Dienst erweitert.
- September 1996
- Der Arbeitsbereich für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ABSB) Werk 1 wird durch Umbau- und Strukturmaßnahmen auf 100 Plätze erweitert.
- Januar 1997
- Die Bonner Werkstätten, Gemeinnützige Werkstätten Köln, Rhein-Sieg-Werkstätten Troisdorf, Ruhrtalwerkstätten Düren und Werkstätten für Behinderte Leverkusen Rhein-Berg beschließen eine Kooperation im Bereich Elektro-/ Elektronikrecycling.
- September 1997
- Einführung des Detmolder Lernwegemodells im Arbeits-/Trainingsbereich.
- April 1998
- Der Bereich Elektro-/ Elektronikrecycling nimmt in Werk 1 die Tätigkeit auf.
- August 1998
- Die Vorbereitung auf die Zertifizierung des Gesamtunternehmens nach DIN EN ISO 9001 beginnt.
- September 1999
- Die 1. Generation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über das Detmolder Lernwegemodell ausgebildet wurde, wechselt in die Arbeitsbereiche. Es beginnt die Fortführung des Modells über die Ausbildung hinaus.
- Oktober 1999
- Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb nach der Entsorgungsfachbetriebsverordnung durch die DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen erfolgt.
- Dezember 1999
- Beginn der Konzeptionsarbeit für ein Angebot an alte und älterwerdende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Juli 2000
- Einführung von Erhebungsbögen und Förderplänen in den Arbeitsbereichen für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- September 2000
- Inbetriebnahme von Werk 3 in Meckenheim, Am alten Stauwehr 14-16, mit 110 Plätzen und den Bereichen Druckerei, Versand, Bürodienste mit EDV, Verpackung, Holzbereich, Hauswirtschaft und Arbeitsbereich für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Juli 2001
- Einrichtung des Arbeitsbereiches für alte und älterwerdende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werk 2.
- September 2001
- Zertifizierung HACCP-System/ Konzept zur Identifizierung und Bewertung von gesundheitlichen Gefahren für Großküche / Hauswirtschaft incl. Verteilerküchen durch DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH.
- Januar 2002
- Die Mitwirkungsverordnung (MwVO) des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung wird im Unternehmen umgesetzt.
Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems für das Gesamtunternehmen nach DIN ISO 9001 durch DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH.
- April 2002
- Einrichtung des Arbeitsbereiches für alte und älterwerdende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werk 1.
- Juni 2002
- Das Detmolder Lernwegemodell wird auf alle Arbeitsbereiche ausgeweitet.
- Dezember 2002
- Erweiterung der Großküche in Werk 2.
- Januar 2003
- Erweiterung Werk 3 um 30 Plätze durch Anmietung eines Gebäudes.
- August 2003
- Das Stammkapital der Bonner Werkstätten wird aus Gesellschaftsmitteln auf 3,0 Mio. Euro erhöht.
- September 2003
- Der Arbeitsbereich für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werk 3 wird durch Umbau- und Strukturmaßnahmen auf 34 Plätze erweitert.
- Oktober 2003
- Erweiterung Werk 2 um 35 Plätze auf 365 Plätze.
Einrichtung der Abteilung Verpackung/ Versand in Werk 3.
- Januar 2004
- Zertifizierung für das Gesamtunternehmen nach DIN ISO 9001:2000 durch DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen bmH.
- Februar 2004
- Beitritt zu einer Pensionskasse für das Personal.
- Mai 2004
- Die Verpackungs- und Metallbereiche werden werksübergreifend als Sparte organisiert.
Fortschreibung der Konzeption der Arbeitsbereiche für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Oktober 2004
- Zertifizierung HACCP-Konzept / Konzept zur Identifizierung und Bewertung von gesundheitlichen Gefahren für den Lebensmittel-Verpackungsbereich/Werk 1 durch DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen bmH.
- März 2005
- Erweiterung Werk 3, Meckenheim um 60 Plätze auf 170 Plätze.
- April 2005
- Der Arbeitsbereich für schwerstbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werk 3 wird durch Umbau- und Strukturmaßnahmen auf 50 Plätze erhöht.
- Mai 2005
- Feier zum 30-jährigen Bestehen der Bonner Werkstätten
- Juni 2005
- Spezialisierung der handwerklichen Fertigung im Arbeitsbereich für
schwerstbehinderte Menschen in Werk 2 auf Kerzenherstellung - hier arbeiten insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Dezember 2005
- Erweiterung des Speisesaals Werk 2.
- Mai 2006
- Spezialisierung der handwerklichen Fertigung im Arbeitsbereich
für schwerstbehinderte Menschen in Werk 3 auf Filzartikel und Modeschmuck – hier arbeiten insgesamt 48 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
- Mai 2007
- Einführung
des Freiwilligen Sozialen Jahres als Ergänzung der
Arbeit in den Gruppen.
- Juli 2007
- Anmietung des Zentrallagers mit über 4.000 Palettenstellplätzen in
Bornheim-Hersel und Zuordnung zu Werk 1.
- August
2007
- Abschluss des langfristigen Pachtvertrages über ein
Nachbargrundstück für Erweiterungszwecke in Werk 3.
- November 2007
- 2. Erweiterung Werk 3 auf 230
Plätze.
- April 2008
- Der
Berufsbildungsbereich Holz zieht um von Werk 2 nach Werk 3.
- Mai 2008
- Der Gartenbau eröffnet einen Stand auf
dem Bonner Markt.
- Juni 2008
- Kaufvertrag für ein Nachbargrundstück des Gartenbaus zur
Verbesserung der Betriebsabläufe.
- August 2008
- Die Fertigung im Metallbereich Werk 1 wird umgestellt auf Laser-Technologie und CNC-Bearbeitung.
- Dezember 2008
- Überarbeitung der Konzeption für
ein Angebot an alte und
älterwerdende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Februar 2009
- Inbetriebnahme einer Grundwasserwärmepumpe
zur Beheizung von Werk 1 im Rahmen der Energiesparmaßnahmen für alle Einrichtungen.
- Juni 2009
- Erarbeitung einer Konzeption für den
arbeitspädagogischen Umgang mit herausforderndem Verhalten.
- April 2010
- Abschluss der Zielvereinbarung mit dem
Landschaftsverband Rheinland zur Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten für
Menschen mit Behinderung bei gleichzeitiger Kostendämpfung.
- Mai 2010
- Erarbeitung der Konzeption für Übergänge
auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
- August 2010
- Erste Abschlüsse von Verträgen über betriebsintegrierte Arbeitplätze in Unternehmen.
- Dezember 2010
- Vereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit über die
Umsetzung des Fachkonzeptes „Teilhabe am Arbeitsleben
in Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich“.
- Januar 2011
- Zielvereinbarung mit der Agentur für Arbeit
Bonn übe
„Betriebspraktika außerhalb der WfBM“ für Teilnehmer des Berufsbildungsbereiches.
- April 2011
- Erklärung zur Zusammenarbeit mit dem
Ministerium für Sozialpolitik des Kaliningrader Gebietes im Bereich der Rehabilitation.
- Mai 2011
- Beginn der Erweiterung und des
Umbaus der Großküche Werk 2.
- Juli 2011
- Aussetzung des Zivildienstes durch die Bundesregierung und Aufbau eines
Bundesfreiwilligendienstes mit ersten Vertragsabschlüssen.
- August 2011
- Neubau des Floristikbereiches im
Gartenbaubetrieb.
- September 2011
- Umbau und Erweiterung des Arbeitsbereiches für alte und
älterwerdende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Elektronikbereiches, Errichtung eines Lagers für Bleche.
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